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Aus aktuellem Anlass bitten wir alle KollegInnen das Schreiben des Kollegen Berninger aus Erlangen individualisiert mit dem eigenen Briefkopf an möglichst viele Bundestagsabgeordnete / Landtagsabgeordnete / Parteikollegen weiterzuleiten (bitte achtet darauf, dass der letzte Absatz in der Briefvorlage je nach Empfänger angepasst werden muss).

Anschreiben an die Abgeordnete – Schutzmasken

Weil es noch nie wichtiger war.
Jetzt gilt‘s!

Liebe Kolleginnen und Kollegen,

liebe Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in den Apotheken,

in den letzten Wochen hat zunächst die AvP-Insolvenz unsere Branche erschüttert und auf einen Schlag gleich 3500 KollegInnen bis ins Mark getroffen. Nun der nächste Tiefschlag: der Auftrag für die eRezept-Infrastruktur geht an die Zur-Rose-Tochter eHealth-Tec und den IT-Konzern IBM! International gesteuerte Konzerne übernehmen die Kontrolle und werden massiv die deutsche Gesundheitsversorgung gefährden!

Leider müssen wir feststellen:

Wir Apotheken haben

  • keine politische Unterstützung.
  • zu wenig Lobby in der Öffentlichkeit.
  • keine durchschlagende Interessenvertretung.
  • leben zu wenig Solidarität.

Das muss sich ändern! Es wird Zeit zu handeln!

In unserem Land gibt es engagierte Apotheker, PTA und PKA. Es gibt sie wirklich!
Sie sind Menschen mit Leidenschaft für ihren Beruf. Sie haben Erfahrung im Umgang mit Medien, haben politischen Verstand und sind gut vernetzt in der Branche. Aber auch ihnen ist es bislang nicht gelungen, aus vielen kleinen Brandherden ein Buschfeuer zu entfachen.
Und noch enttäuschender: Unsere Verbände konnten oder wollten uns bislang nicht ausreichend unterstützen.
Es ist Zeit, unsere Strategie zu ändern! Es ist Zeit, unsere Kraft zu bündeln! Es ist Zeit, für unsere Zukunft einzustehen!

Mit dem Projekt „Verbund Starke Apotheke“ haben wir in den letzten Wochen Unterstützer gesucht und gefunden, eine Struktur aufgebaut und erste Ziele formuliert.

Gemeinsam können wir mehr erreichen.

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bis zum E-Rezept. Die Zeit wird knapp! JETZT handeln, aufstehen, kämpfen!

„Auf unsere Zukunft, auf uns selbständige Apothekerinnen und Apotheker mit unserem so wichtigen Fachpersonal!“

Beatrice GuttenbergerApothekerin

„Ich unterstütze den Verbund Starke Apotheke, da PTA mein Traumberuf ist. Nur durch das unverantwortliche Handeln anderer möchte ich nicht meinen Job in der Apotheke verlieren! Die Apotheken haben elementare Aufgaben, sie leisten gute Arbeit vor Ort für die Menschen. Kein Computer, keine Online-Apotheke kann den Menschen ersetzen. Ich möchte meinen aktuellen Arbeitsplatz behalten!“

Vanessa SteinhauerPTA

„Ich bin dabei, weil ich meinen Beruf liebe und jeden Tag gerne in die Apotheke gehe! Meine Kollegen sind eine zweite Familie und unsere Kunden enge Vertraute. Mir ist klar geworden, dass die Menschen, denen ich tagtäglich begegne, zu wenig über die Verantwortung, bürokratische Hürden, Personalmangel, Unterbezahlung und viele politische Sinnlosigkeiten meines Berufs als PTA wissen. Wir brauchen eine richtige Öffentlichkeitsarbeit und einen direkten Weg in die Politik!“

Stefanie WolfPTA

„Wir brauchen gebündelte Kraft aus den eigenen Reihen. Die Erfahrungen der Basis sind nötig, um in Zukunft angemessene Vergütungen zu erhalten. Wir müssen gemeinsam – und nicht nur die betroffenen Apotheken – dafür sorgen, dass so etwas wie die AVP-Insolvenz nicht noch unsere gesamte Zukunft gefährdet!“

Sandra da CruzApothekerin

„Wir brauchen eine starke Vertretung, die uns bei den Herausforderungen der Zukunft begleitet und sich für uns einsetzt. Wir müssen unseren Beruf ausüben dürfen, ohne ständig mit der Angst zu leben, wirtschaftliche Nachteile zu erleiden.

Derzeit wird langsam und nicht mit der notwendigen Durchschlagskraft gehandelt. Das muss sich ändern.“

Murat BaskurApotheker

„Es ist schon lange Zeit, aufzustehen und sich gegen die Repressalien der Politik und der Krankenkassen zu wehren! Es gibt keinen weiteren Berufsstand, der sich so viel bieten lässt. Bei zahlreichen Missständen der letzten Jahre sind wir nicht ansatzweise kämpferisch und laut gewesen oder ausreichend vertreten worden. Wenn sich viele anschließen, dann kann eine neue Struktur in der Interessenvertretung und Öffentlichkeitsarbeit aufgebaut werden.“

Dr. Alfred StuhlerApotheker

„Gemeinsam können wir unseren Forderungen mehr Gewicht verleihen. Bei einer drohenden, unverschuldeten Insolvenz kann sich die Politik nicht einfach wegducken, denn schließlich sind wir systemrelevant. Die Ignoranz der Politik diesbezüglich ist unerträglich!

Denken wir dennoch positiv und bleiben negativ!“

Christina RichterFilialapothekerin